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Imagine

13. - 17. may 2013 / Alzey, Germany
in cooperation with state art gymnasium



"Performance am Kunstgymnasium in Alzey" "Performance am Kunstgymnasium in Alzey", Artikel von Carmen Missal in der Allgemeinen Zeitung, Mai 2013



Hintergrund
Ich sehe was, was du nicht siehst. Mit diesem Satz beginnt ein beliebtes Kinderspiel mit dem Ziel zu erraten, was der Gegenüber im Moment sieht, oder besser, sich ausgesucht hat zu sehen. Ich sehe was, was du nicht siehst, beschreibt eine bestimmte Perspektive, einen Ausschnitt und kann darüber hinaus auch eine Sichtweise auf ein Problem, ein Bild, ein Kunstwerk meinen.

In den täglichen Nachrichten und der Werbung sehen wir immer komplexere und manipulierte Bilder. Oft können wir überhaupt nicht mehr bestimmen woher das jeweilige Bild kommt oder wie es entstanden ist. Es fällt daher immer schwerer Bilder zu entschlüsseln, da sie zusätzlich auch emotional besetzt werden und in großen Fluten benutzt werden.

Ausgehend von der Performance Kunst als eine Kunstrichtung die auf agierten und handelnden Bildern basiert, versuchen wir diese Bildsprache zu entschlüsseln und damit individuell zu arbeiten. Diese Bilder erweitern wir im Prozess mit dem Körper, Zeit und Material und machen diese für Fotografie, Skulptur oder Zeichnung nutzbar.

Dabei werden wir uns theoretisch und praktisch folgende Fragen beschäftigen; wie kann ich durch Handlung Bilder erzeugen? Was sind Besonderheiten von heutigen modernen Bildern? Wie kann ich mit ihnen umgehen um mir durch sie eine Meinung zu bilden und diese auch damit auszudrücken? Wie kann ich zwischen Zitaten, Verweisen, Reanactments und Cover Song unterscheiden?

I sehe was, was Du nicht siehst… aber ich kann dich auch sehen lassen, was Du nicht erwartest.